Pressemitteilung Hauptversammlung
12.03.2009

Rede zur Bilanz-Pressekonferenz der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft am 12. März 2009

Es gilt das gesprochene Wort

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

bevor der Vorstand über das Geschäftsjahr 2008 der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft und das laufende Geschäftsjahr berichtet, möchten wir vorab die Entwicklung der Werkzeugmaschinenindustrie im zurückliegenden Jahr darstellen. 

Branchenentwicklung 2008

Internationale Entwicklung

Die weltweite Nachfrage nach Werkzeugmaschinen stieg im Berichtsjahr 2008 insgesamt noch geringfügig. Im vierten Quartal 2008 verzeichnete die Branche ausgelöst durch die internationale Finanzkrise ein starkes Minus. Der Verbrauch erreichte im Gesamtjahr noch 54,5 Mrd Euro; ein Plus von 6% (Vorjahr: 51,8 Mrd Euro). China war erneut der größte Absatzmarkt mit 12,2 Mrd Euro (22%). An zweiter Stelle lag Deutschland mit 6,8 Mrd Euro (13%). Platz drei belegte Japan mit 5,5 Mrd Euro (10%), gefolgt von den USA mit 4,6 Mrd Euro (8%) und Italien mit 4,0 Mrd Euro (7%). Diese fünf Industrieländer stehen für 60% des Welt-Werkzeugmaschinen-Verbrauches. 

Die Weltproduktion betrug nach Berechnungen des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) ebenso 54,5 Mrd Euro. Damit stieg die Produktion im Jahr 2008 nochmals um 5%. Japan verteidigte seine weltweite Spitzenstellung mit 10,8 Mrd Euro (20%); insgesamt nahezu gleich auf folgte Deutschland mit 10,7 Mrd Euro (20%) auf Platz zwei. China belegte mit 8,5 Mrd Euro (16%) den dritten Platz. Italien lag mit 5,6 Mrd Euro (10%) auf Platz vier Taiwan erreichte mit 3,4 Mrd Euro (6%) Platz fünf. Diese fünf Länder stehen für 72% der Welt-Werkzeugmaschinen-Produktion.

Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie

Der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie blieb mit 14,2 Mrd Euro bzw. 11% unter dem Niveau des Vorjahres (16,0 Mrd Euro). Die Inlandsnachfrage sank um 14% (Vorjahr: +33%). Die Nachfrage aus dem Ausland verringerte sich um 9% (Vorjahr: +26%). Zum ersten Mal seit fünf Jahren lagen damit die Bestellungen wieder im Minus (-10%). 

Die Produktion stieg um 13% auf 14,3 Mrd Euro und übertraf erneut den Rekordwert aus dem Vorjahr (12,6 Mrd Euro). Von den in Deutschland hergestellten Werkzeugmaschinen wurden 57% exportiert. 

Die Reichweite des Auftragsbestandes betrug im Jahr 2008 durchschnittlich noch 8,7 Produktionsmonate. 

Verlässliche Aussagen zur Ertragslage der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie lassen sich schwer treffen, da nur wenige Unternehmen entsprechende Zahlen publizieren. Daher ist der VDW auf Schätzungen angewiesen. Es ist jedoch festzustellen, dass die Ertragslage der Branche trotz der weltweiten Finanzkrise noch zufriedenstellend war. 

Geschäftsjahr 2008 des GILDEMEISTER-Konzerns

Das Geschäftsjahr 2008 war für GILDEMEISTER das beste Jahr in seiner 138-jährigen Unternehmensgeschichte! Wir haben unsere Ziele bei allen wichtigen Kennzahlen erreicht. Unsere Position als führender Hersteller von spanenden Werkzeugmaschinen konnten wir weiter ausbauen.

Umsatz

Der Umsatz übertraf mit 1.904,0 Mio Euro erneut den Rekordwert des Vorjahres (1.562,1 Mio Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 22% bzw. 341,9 Mio Euro. Im Berichtsjahr erzielte das Segment Werkzeugmaschinen eine Steigerung von 109,6 Mio Euro (+10%); das Segment Services trug mit 232,4 Mio Euro (+49%) zur Umsatzsteigerung bei; die Sparte Solartechnik hatte daran einen Anteil von 199,5 Mio Euro. Die Inlandsumsätze stiegen um 14% auf 829,9 Mio Euro; die Auslandsumsätze erhöhten sich um 29% auf 1.074,1 Mio Euro. Die Exportquote betrug 56% (Vorjahr: 53%). 

Segmentbericht

Unsere Geschäftsaktivitäten umfassen die Segmente Werkzeugmaschinen mit einem Umsatzanteil von 63% (Vorjahr: 69%) und das Service-Geschäft mit rund 37% (Vorjahr: 31%) sowie die Corporate Services mit weniger als 1%.

Das Segment Werkzeugmaschinen umfasst das Neumaschinengeschäft. Der Umsatz stieg um 109,6 Mio Euro bzw. 10% auf 1.192,3 Mio Euro (Vorjahr: 1.082,7 Mio Euro). Die Frästechnologie von DECKEL MAHO war mit 41% beteiligt (Vorjahr: 44%), Ultrasonic und Lasern mit 2% (Vorjahr: 2%). Die Drehtechnologie von GILDEMEISTER betrug 20% (Vorjahr: 23%). Die positive Entwicklung im Segment Services leistete einen wesentlichen Beitrag zum guten Geschäftsverlauf. Der Umsatz stieg um 49 % (232,4 Mio Euro) auf 711,5 Mio Euro (Vorjahr: 479,1 Mio Euro). Hierzu trug insbesondere die Sparte Solartechnik – die dem Segment Services angehört – mit 199,5 Mio Euro bei. Das originäre Servicegeschäft verzeichnete einen Anstieg von 32,9 Mio Euro bzw. 7% im Vergleich zum Vorjahr.

Auftragseingang

GILDEMEISTER erreichte einen Auftragseingang von 1.882,0 Mio Euro und lag damit um 17,2 Mio Euro bzw. 1% über dem Vorjahr (1.864,8 Mio Euro). In den ersten drei Quartalen entwickelte sich der Auftragseingang trotz des zunehmend schwierigen Marktumfeldes – bedingt durch die Finanzkrise – zufriedenstellend. Im vierten Quartal mussten auch wir bedingt durch die einsetzende internationale Wirtschaftskrise Einbußen hinnehmen: Der Auftragseingang belief sich auf 289,2 Mio Euro (Vorjahresquartal: 461,1 Mio Euro). Im Gesamtjahr betrug das Geschäft mit Werkzeugmaschinen 1.160,8 Mio Euro (Vorjahr: 1.292,3 Mio Euro). Die Services stiegen auf 721,0 Mio Euro (Vorjahr: 572,2 Mio Euro); dazu trug die Verdopplung der Sparte Solartechnik mit 162,1 Mio Euro bei (Vorjahr: 81,5 Mio Euro). Der Auftragseingang aus dem Inland nahm um 6% auf 843,4 Mio Euro zu (Vorjahr: 793,6 Mio Euro). Die Aufträge aus dem Ausland beliefen auf 1.038,6 Mio Euro (Vorjahr: 1.071,2 Mio Euro). Der Exportanteil betrug 55% (Vorjahr: 57%). 

In Deutschland haben wir beim Auftragseingang zugelegt. In Europa verlief das Geschäft nahezu konstant. In Amerika war die Entwicklung des Auftragseingangs für uns positiv. In Asien ließen die Bestellungen nach.

Auftragsbestand 

Am 31. Dezember 2008 betrug der Auftragsbestand 727,4 Mio Euro; er lag damit geringfügig (3%) unter dem Vorjahreswert (749,4 Mio Euro). Dies bedeutet eine Produktionsauslastung von etwa fünf Monaten.

Ertragslage 2008

Die Ertragskraft entwickelte sich wie geplant positiv: Der Jahresüberschuss nahm im Konzern um 62% auf 81,1 Mio Euro zu (Vorjahr: 50,1 Mio Euro). Das EBITDA erreichte 188,9 Mio Euro (Vorjahr: 158,2 Mio Euro); das EBIT betrug 158,2 Mio Euro (Vorjahr: 125,9 Mio Euro). Das EBT stieg um 52% auf 126,7 Mio Euro (Vorjahr: 83,4 Mio Euro). Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 61% auf 1,87 Euro (Vorjahr: 1,16 Euro). Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 15. Mai 2009 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2008 eine erhöhte Dividende von 0,40 Euro auszuschütten (Vorjahr: 0,35 Euro). 

GILDEMEISTER-Aktie

Die GILDEMEISTER-Aktie zeigte im Jahr 2008 einen volatilen Verlauf: In das Börsenjahr startete die Aktie mit einem Kurs von 18,61 Euro (02.01.2008) und erreichte ihren Jahreshöchstwert mit 23,38 Euro am 22. Mai 2008. Die Marktkapitalisierung fiel im besten Geschäftsjahr der 138-jährigen Unternehmensgeschichte um 58% bzw. 461,2 Mio Euro auf 339,9 Mio Euro (Vorjahr: 801,1 Mio Euro). Die internationale Finanzkrise und die einsetzende Wirtschaftskrise beeinflussten im zweiten Halbjahr die Kapitalmärkte und damit auch den Verlauf der GILDEMEISTER-Aktie. Der Jahrestiefstwert lag bei 4,79 Euro (21.11.2008). Die Aktie schloss zum 30. Dezember 2008 mit 7,85 Euro. Aktuell notiert sie bei 4,60 Euro (11.03.2009).

Die nachrangige Anleihe der GILDEMEISTER Aktiengesellschaft (175 Mio Euro) wurde am 19. Juli 2008 wie geplant zum erstmöglichen Termin vorzeitig abgelöst und durch marktgerechte Schuldscheindarlehen (200 Mio Euro) ersetzt. 

Nachfolgend einige Erläuterungen zum Jahresabschluss 2008 des GILDEMEISTER-Konzerns:

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme betrug 1.390,4 Mio Euro (Vorjahr: 1.150,1 Mio Euro). Vor dem Hintergrund der anhaltenden Finanzkrise und den staatlichen Rettungsmaßnahmen für Banken haben wir die flüssigen Mittel defensiv angelegt und damit eine Bilanzverlängerung in Kauf genommen. Der Anstieg ergibt sich aus der höheren Mittelbindung in den Vorräten (+64,8 Mio Euro) sowie aus dem Anstieg der flüssigen Mittel (+162,4 Mio Euro) aus der fast vollständigen Ziehung der syndizierten Kreditlinie im vierten Quartal 2008. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich bei gestiegener Umsatzleistung um 6,5 Mio Euro auf 286,0 Mio Euro. Dies ist auf die konsequente Optimierung unseres Forderungsmanagements zurückzuführen.

Die Finanzlage des Konzerns entwickelte sich im Berichtsjahr erneut positiv. Der Free Cashflow betrug 60,1 Mio Euro (Vorjahr: 84,8 Mio Euro). Damit haben wir unsere Prognose (50 Mio Euro) erreicht. Den Free Cashflow haben wir im Wesentlichen für den Abbau der Nettofinanzschulden um 44,6 Mio Euro auf 120,4 Mio Euro (Vorjahr: 165,0 Mio Euro) sowie für die Dividendenausschüttung verwendet.

Eigenkapital 

Der Jahresüberschuss führte zu einer Erhöhung des Eigenkapitals um 15,2% auf 379,7 Mio Euro (Vorjahr: 329,5 Mio Euro). Die Eigenkapitalquote reduzierte sich aufgrund der Bilanzverlängerung auf 27,3% (Vorjahr: 28,7%). Ohne die Erhöhung der flüssigen Mittel hätte sich die Eigenkapitalquote auf 29,8% weiter verbessert.

Investitionen

Die Investitionen betrugen im Berichtsjahr 50,2 Mio Euro (Vorjahr: 53,1 Mio Euro). Davon entfielen 41,9 Mio Euro auf Sachanlagen (Vorjahr: 37,9 Mio Euro) und 1,4 Mio Euro auf immaterielle Vermögenswerte (Vorjahr: 2,3 Mio Euro). Auf die Aktivierung von Entwicklungskosten entfielen 6,9 Mio Euro (Vorjahr: 7,4 Mio Euro). Die Abschreibungen betrugen 30,7 Mio Euro (Vorjahr: 32,3 Mio Euro).

Forschung und Entwicklung

GILDEMEISTER konnte durch seine hohe Innovationskraft alle für das Berichtsjahr geplanten 17 Neuentwicklungen umsetzen und auf insgesamt 70 Messen und Ausstellungen präsentieren. Ein besonderes Highlight zur Traditions-Hausausstellung in Pfronten war die Eröffnung des „Center of Excellence Aerospace“, wo wir innovative Fertigungslösungen für die Aerospace-Industrie vorstellen. Das „New Design“ wurde im Berichtsjahr auf weitere Maschinentypen übertragen. Zahlreiche Auszeichnungen – unter anderem der „Industrie Preis 2008“ und der „Universal Design Award 2008“ – bestätigen den Erfolg der neuen Farb- und Formgebung. Unsere Kunden sind von den Vorteilen überzeugt und werten das neue Design als ein Kaufkriterium bei der Maschinenauswahl. Darüber hinaus haben wir im Bereich der Entry-Maschinen unsere ECOLINE-Baureihe erfolgreich ausgebaut. Diese Maschinen zielen schwerpunktmäßig auf die Märkte Asien, Osteuropa und Südamerika und bieten eine bewährte Technik zu günstigen Konditionen. Die Aufwendungen betrugen 57,3 Mio Euro; dies sind 16% mehr als im Vorjahr (49,5 Mio Euro). An der Entwicklung unserer Produkte und Services arbeiten 471 Mitarbeiter (13% der Belegschaft der Werke; Vorjahr: 467 Mitarbeiter). 

Mitarbeiter

Am 31. Dezember 2008 waren 6.451 Mitarbeiter, davon 260 Auszubildende, bei GILDEMEISTER beschäftigt (Vorjahr: 5.998). Im Verlauf des Geschäftsjahres hat sich die Anzahl der Mitarbeiter um 453 erhöht. Im Segment Services erfolgte ein Personalaufbau bei der DMG Spare Parts, der a+f sowie in Asien und Europa – insbesondere Osteuropa. Damit erfüllen wir die gestiegenen Anforderungen unserer Kunden noch besser. Im Segment Werkzeugmaschinen wurden bedingt durch die höhere Umsatzleistung insbesondere an den Produktionsstandorten in Shanghai, Bielefeld und Pleszew neue Mitarbeiter eingestellt.

Zum Jahresende arbeiteten 3.841 Mitarbeiter (60%) bei unseren inländischen und 2.610 Mitarbeiter (40%) bei den ausländischen Gesellschaften. Die Anzahl der Mitarbeiter im Bereich Services erhöhte sich um 235 auf 2.542 (Vorjahr: 2.307). Damit lag der Anteil der in diesem Segment Beschäftigten bei 39% (Vorjahr: 39%). Der Personalaufwand betrug 405,5 Mio Euro (Vorjahr: 366,4 Mio Euro); die Personalquote verringerte sich auf 20,7% (Vorjahr: 22,9%).

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2009

Die aktuelle Prognose für den Werkzeugmaschinenmarkt geht von einem deutlichen Marktrückgang aus. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) erwartet, dass Verbrauch und Produktion 2009 weltweit und in Deutschland um 15% sinken – und dies ist nach Aussagen des Verbandes noch optimistisch betrachtet.

Der Konzentrationsprozess in der Werkzeugmaschinenindustrie wird sich auch im Jahr 2009 fortsetzen. Als Folge dieser Entwicklung werden zunehmend global agierende Hersteller auf den Weltmärkten präsent sein.

GILDEMEISTER konnte sich zu Jahresbeginn 2009 der Eintrübung des wirtschaftlichen Umfeldes und der rückläufigen Werkzeugmaschinennachfrage nicht entziehen. Beim Auftragseingang sind wir verhalten in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die Entwicklung wird weiterhin durch die anhaltende Verunsicherung unserer Abnehmer und den dadurch stark rückläufigen Nachfrageverlauf beeinflusst. Für das erste Quartal 2009 erwarten wir einen Auftragseingang, der deutlich unter dem hohen Niveau des Vorjahresquartals (591,9 Mio Euro) liegen wird. Das Werkzeugmaschinengeschäft wird 2009 rückläufig sein, das Servicegeschäft wird weitgehend stabil verlaufen und für das Solargeschäft erwarten wir unter der Voraussetzung gesicherter Projektfinanzierungen eine positive Entwicklung.

Die a+f GmbH präsentierte mit dem Grand-Opening am 23. Januar 2009 ihr richtungsweisendes Solar-Kompetenzzentrum und trägt damit der dynamischen Entwicklung am Standort Würzburg Rechnung. Das moderne Gebäude, das Arbeitsplätze für bis zu 100 Mitarbeiter bietet, ist Spiegelbild der ökologischen Unternehmensausrichtung. Als Null-Energie-Haus kommt es gänzlich ohne Primärenergie aus. Anlässlich des Grand-Openings wurde erstmals der „SkyCarrier“ – ein innovatives Solar-Trackersystem für äquatornahe Länder präsentiert. Mit dem „SkyCarrier“ plant GILDEMEISTER, seine Aktivitäten im wachstumsstarken Geschäftsfeld der regenerativen Energien auszuweiten. 

Der Umsatz wird bedingt durch den guten Auftragsbestand im ersten Quartal 2009 wegen der schwierigen Marktsituation unter dem Niveau des Vorjahres (392,0 Mio Euro) liegen. Als Folge der internationalen Wirtschaftskrise wird auch GILDEMEISTER im weiteren Jahresverlauf verstärkt die Kaufzurückhaltung der Abnehmer im In- und Ausland spüren. Wir gehen davon aus, dass sich die weltweite Wirtschaftskrise im weiteren Jahresverlauf deutlicher auf unsere Umsatzentwicklung auswirken wird. Weitergehende Aussagen für das laufende Geschäftsjahr sind derzeit noch nicht möglich.

Für das erste Quartal planen wir ein positives EBT (Vorjahr: 18,1 Mio Euro). Weitergehende Aussagen für das laufende Geschäftsjahr sind derzeit nicht möglich, da das Ausmaß und die Dauer der Wirtschaftskrise noch nicht absehbar sind. 

Wir rechnen mit Impulsen von den weltweiten Branchenmessen: Auf der wichtigsten Werkzeugmaschinenmesse in Asien, der CIMT in Peking, wird GILDEMEISTER vom 6. bis 11. April 25 Exponate ausstellen. Vom 5. bis zum 10. Oktober findet die EMO in Mailand statt, wo GILDEMEISTER 40 Exponate, davon 9 Weltneuheiten, präsentieren wird.

Am 24. März 2009 eröffnen wir am Standort Bielefeld das „DMG Experience Center Turn & Mill“. Für unsere Kunden werden wir hier gemeinsam mit Partnern zukünftig Programmierungen und Live-Vorführungen ihrer spezifischen Werkstücke kostenlos vornehmen. Im Rahmen der Applikationsunterstützung und Beratung werden so Kundenanforderungen zeitnah von unseren Spezialisten gelöst.

Für das Geschäftsjahr 2009 haben wir unser Unternehmen auf die zu erwartende Entwicklung eingestellt und steuern nach den Erfordernissen, die aus der Wirtschaftskrise resultieren, kontinuierlich nach. Mit unseren innovativen Produkten und der globalen Präsenz sind wir für den bevorstehenden Wandel im Werkzeugmaschinengeschäft gerüstet. GILDEMEISTER verfügt über eine gute finanzielle Basis, ein solides Fundament und eine klare Unternehmensstrategie. Ein hohes Maß an Flexibilität erlaubt es GILDEMEISTER, auf sich verändernde Marktbedingungen angemessen zu reagieren. GILDEMEISTER bleibt in wichtigen Märkten gut positioniert und mit den konsequent eingeleiteten Maßnahmen sind wir überzeugt, aus der Krise gestärkt hervorzugehen. 

Bielefeld, 12. März 2009
Dr. Rüdiger Kapitza
Vorsitzender des Vorstandes

Disclaimer, Hinweis zu den zukunftsbezogenen Aussagen

Disclaimer, Hinweis zu den zukunftsbezogenen Aussagen

Zukunftsbezogene Aussagen: Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Managements. Sie unterliegen Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Verhältnisse einschließlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von GILDEMEISTER wesentlich von denjenigen abweichen oder negativer ausfallen als diejenigen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die Geschäftstätigkeit von GILDEMEISTER unterliegt einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die auch dazu führen können, dass eine zukunftsgerichtete Aussage, Einschätzung oder Vorhersage unzutreffend wird. Sollten Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, sich als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen als erwartet, antizipiert, beabsichtigt, geplant, angestrebt, geschätzt oder projiziert genannten Ergebnissen abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garant oder Zusicherungen der darin genannten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.