Pressemitteilung Finanzberichte
27.10.2016|Erste Erfolge bei der Neuausrichtung

DMG MORI steigert Auftragseingang um 12% im dritten Quartal

  • Umsatz betrug 1.629,1 Mio. € (Vorjahr: 1.648,8 Mio. €)
  • Auftragseingang erreichte 1.759,6 Mio. € (Vorjahr: 1.742,0 Mio. €)
  • EBT belief sich auf 99,0 Mio. € (Vorjahr: 108,8 Mio. €)
  • Ergebnis nach Steuern betrug 68,9 Mio. € (Vorjahr: 75,1 Mio. €)

Bielefeld. Für die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT entwickelte sich der Auftragseingang mit 601,4 Mio. € bzw. +12% im dritten Quartal 2016 positiv (Vorjahr: 538,7 Mio. €). Damit haben wir den Auftragseingang der vergangenen vier Quartale übertroffen. Hierzu trugen auch die erfolgreichen Herbstmessen bei. Der Umsatz betrug 536,6 Mio. € (Vorjahr: 558,6 Mio. €). Das EBITDA lag bei 52,1 Mio. € (Vorjahr: 57,0 Mio. €), das EBIT erreichte 38,7 Mio. € (Vorjahr: 43,1 Mio. €) und das EBT belief sich auf 37,8 Mio. € (Vorjahr: 43,1 Mio. €). Der Rückgang im Ergebnis beruht im Wesentlichen auf bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Neuausrichtung. Der Konzern weist für das dritte Quartal 2016 ein Ergebnis nach Steuern von 26,1 Mio. € aus (Vorjahr: 29,8 Mio. €). Per 30. September lag der Auftragseingang mit 1.759,6 Mio. € leicht über dem Vorjahr (1.742,0 Mio. €). Der Umsatz betrug 1.629,1 Mio. € (Vorjahr: 1.648,8 Mio. €). Das EBITDA erreichte 146,3 Mio. € (Vorjahr: 151,9 Mio. €), das EBIT lag bei 104,0 Mio. € (Vorjahr: 111,5 Mio. €) und das EBT bei 99,0 Mio. € (Vorjahr: 108,8 Mio. €). Der Konzern weist zum 30. September 2016 ein Ergebnis nach Steuern von 68,9 Mio. € aus (Vorjahr: 75,1 Mio. €).

Der Umsatz betrug im dritten Quartal 536,6 Mio. € (Vorjahr: 558,6 Mio. €). In den ersten neun Monaten belief sich der Umsatz auf 1.629,1 Mio. € (Vorjahr: 1.648,8 Mio. €). Die Auslandsumsätze lagen bei 1.100,0 Mio. € (Vorjahr: 1.098,7 Mio. €). Die Inlandsumsätze beliefen sich auf 529,1 Mio. € (Vorjahr: 550,1 Mio. €). Die Exportquote lag bei 68% (Vorjahr: 67%).

Der Auftragseingang entwickelte sich im dritten Quartal positiv: Mit 601,4 Mio. € bzw. +12% wurde der Wert der vergangenen vier Quartale übertroffen (Vorjahresquartal: 538,7 Mio. €). Deutliche Zuwächse konnten wir mit unseren Werkzeugmaschinen erzielen. Dazu trugen auch die erfolgreichen Herbstmessen bei. Per 30. September lag der Auftragseingang mit 1.759,6 Mio. € leicht über dem Vorjahr (1.742,0 Mio. €). Die Aufträge aus dem Inland betrugen 578,2 Mio. € (Vorjahr: 600,5 Mio. €). Die Auslandsbestellungen lagen bei 1.181,4 Mio. € (Vorjahr: 1.141,5 Mio. €). Der Auslandsanteil betrug 67% (Vorjahr: 66%).

Die Ertragslage des DMG MORI-Konzerns entwickelte sich im dritten Quartal wie folgt: Das EBITDA lag bei 52,1 Mio. € (Vorjahr: 57,0 Mio. €), das EBIT erreichte 38,7 Mio. € (Vorjahr: 43,1 Mio. €) und das EBT betrug 37,8 Mio. € (Vorjahr: 43,1 Mio. €). Zum 30. Septemberbetrug das EBITDA 146,3 Mio. € (Vorjahr: 151,9 Mio. €), das EBIT lag bei 104,0 Mio. € (Vorjahr: 111,5 Mio. €) und das EBT bei 99,0 Mio. € (Vorjahr: 108,8 Mio. €). Der Konzern weist zum 30. September 2016 ein Ergebnis nach Steuern von 68,9 Mio. € aus (Vorjahr: 75,1 Mio. €).

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte betrugen in den ersten neun Monaten 44,6 Mio. € (Vorjahreswert: 80,1 Mio. €).

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen 33,7 Mio. € (Vorjahr: 34,4 Mio. €). In den ersten neun Monaten haben wir acht Weltpremieren präsentiert, davon zwei im dritten Quartal. Auf der erfolgreichen Herbstmesse AMB in Stuttgart zeigte DMG MORI 29 Exponate. Im Fokus unserer Innovationsstrategie steht die Digitalisierung. Dabei setzen wir auf unsere APP-basierte Steuerungs- und Bediensoftware CELOS. Zudem planen wir unsere Position bei den Zukunftstechnologien auszubauen, wie den DMG MORI Technologiezyklen und dem Additive Manufacturing.

Am 30. September 2016 waren 7.375 Mitarbeiter, davon 318 Auszubildende im Konzern beschäftigt (31.12.2015: 7.462). Bei unseren inländischen Gesellschaften arbeiteten 4.132 Mitarbeiter (56%) und bei den ausländischen 3.243 Mitarbeiter (44%). Die Personalquote betrug 25,8% (Vorjahreszeitraum: 23,6%). Der Personalaufwand belief sich auf 428,3 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 404,7 Mio. €).

Der Aktienkurs lag zu Beginn des dritten Quartals bei 42,28 € (01.07.2016) und schloss zum Ende des Berichtzeitraumes (30.09.2016) mit 43,34 €.

Ausblick

Die Weltwirtschaft ist weiterhin durch Unsicherheiten gekennzeichnet. Wir gehen davon aus, dass das Marktumfeld für Werkzeugmaschinen schwierig bleibt. Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen soll im Jahr 2016 rückläufig sein. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics gehen in ihrer aktuellen Prognose (Stand: Oktober 2016) nun von einem Rückgang des Weltverbrauchs von 1,7% auf 67,4 Mrd. € aus (Prognose im April: +1,9%).

Dennoch erwarten wir für das Gesamtjahr unverändert einen leicht besseren Auftragseingang als im Vorjahr. Wir planen derzeit einen Umsatz von rund 2,25 Mrd. €. Das EBT soll rund 95 Mio. € betragen. Die Ergebnisentwicklung ist geprägt durch Einmaleffekte aufgrund der bereits eingeleiteten und geplanten Maßnahmen zur Neuausrichtung. Unabhängig vom Verlauf der Geschäftsentwicklung ist die Zahlung einer „Garantiedividende“ in Höhe von 1,17 € durch den Beherrschungs-und Gewinnabführungsvertrag gewährleistet. Zudem gehen wir von einem leicht positiven Free Cashflow aus.

Durch das weitere Zusammenwachsen zu einem globalen integrierten Werkzeugmaschinenkonzern verstärken wir unsere Wettbewerbsposition in den Weltmärkten. Als „Global One Company“ konzentrieren wir uns auf das Kerngeschäft mit Werkzeugmaschinen und Services. Hierfür stellen wir unseren weltweiten Vertrieb und Service strukturell neu auf. Unser Produktportfolio werden wir gezielt weiterentwickeln und unsere Produktionskapazitäten optimieren. „Global One“ steht für Integration, Innovation und Qualität.

DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT
Der Vorstand

Disclaimer, Hinweis zu den zukunftsbezogenen Aussagen

Disclaimer, Hinweis zu den zukunftsbezogenen Aussagen

Zukunftsbezogene Aussagen: Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Managements. Sie unterliegen Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Verhältnisse einschließlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT wesentlich von denjenigen abweichen oder negativer ausfallen als diejenigen, die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Die Geschäftstätigkeit von der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT unterliegt einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten, die auch dazu führen können, dass eine zukunftsgerichtete Aussage, Einschätzung oder Vorhersage unzutreffend wird. Sollten Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten oder sollten die Annahmen, auf denen diese Aussagen basieren, sich als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen als erwartet, antizipiert, beabsichtigt, geplant, angestrebt, geschätzt oder projiziert genannten Ergebnissen abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen sind nicht als Garantie oder Zusicherung der darin genannten zukünftigen Entwicklungen oder Ereignisse zu verstehen.

Es gibt zwei Unternehmen die unter „DMG MORI“ firmieren: die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT mit Sitz in Bielefeld, Deutschland, und die DMG MORI COMPANY LIMITED mit Sitz in Nagoya, Japan. Dieser Bericht bezieht sich ausschließlich auf die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT. Ist in diesem Bericht vom „DMG MORI-Konzern“ die Rede, meint dies ausschließlich die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT und ihre Konzernunternehmen.

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